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Celebrity Cruises Sicherheit an Bord

Sicherheit hat für uns die höchste Priorität

Bei Celebrity Cruises und unsere Muttergesellschaft, RCL Cruises Ltd., hat die Sicherheit unserer Gäste und unserer Crew immer höchste Priorität.

Die Sicherheitsbilanz unserer Flotte aus der über 40-jährigen Konzernhistorie - und der mehr als 20-jährigen Historie von Celebrity Cruises - zeigt unser großes Engagement für die Sicherheit der Millionen von Gästen und Crewmitglieder, die wir jedes Jahr befördern. Die Maßnahmen, die wir zur Sicherheit ergreifen sind zahlreich und gehen oft sogar über die Anforderungen und Vorschriften der Regulierungsbehörden hinaus. Dies ist Teil unseres Bestrebens nach Innovation und kontinuierlicher Weiterentwicklung in jedem Unternehmensbereich.

Zu Beginn einer jeden Kreuzfahrt müssen alle Gäste und Crewmitglieder eine Übung zum Verlassen des Schiffes, bekannt als Rettungsübung („Muster“ Drill), absolvieren..So stellen wir sicher, dass sie mit den Abläufen und Fluchtwegen im unwahrscheinlichen Falle eines Notfalls vertraut sind. Um weiter sicherzustellen, dass die Gäste im Notfall ihre genaue Sammelstelle kennen, ist auf jeder einzelnen Schlüsselkarte die jeweilige Notfall - Sammelstelle an Bord aufgedruckt. Gleichzeitig ist der Standort auch an der Rückseite einer jeden Kabinentür deutlich gekennzeichnet.

Zusätzlich zu der obligatorischen Notfallübung für Gäste führen unsere Offiziere und Crewmitglieder auf jedem Schiff wöchentliche, monatliche und jährliche Sicherheitsübungen, -zertifizierungen und -szenarios durch, um für den unwahrscheinlichen Fall eines Notfalls und/oder einer Evakuierung ausgebildet und vorbereitet zu sein. Unsere komplette Flotte ist mit einer mehr als ausreichenden Anzahl von Rettungsbooten und -inseln ausgestattet, um alle an Bord befindlichen Gäste und Crewmitglieder aufnehmen zu können. Zusätzliche Kapazitäten stehen als Reserve zur Verfügung.

Alle Kreuzfahrtschiffe sind so gestaltet und werden so betrieben, das sie mit den strikten Anforderungen der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (International Maritime Organization), einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN), übereinstimmen. Diese Sonderorganisation hat das Mandat, durch Übernahme von Verträgen, Regulatorien und Beschlüssen aus dem Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See („Safety of Life at Sea (SOLAS) Convention“) die globalen Standards für die Sicherheit und den Betrieb von Kreuzfahrtschiffen festzulegen. Die sicherheitsrelevanten Bestimmungen und Anforderungen sind streng – wir gehen oft wesentlich über das Geforderte hinaus. Zum Beispiel führen wir zusätzliche Reserveausrüstung für Mechanik, Navigation und Sicherheit mit.

Darüber hinaus entsprechen unsere Schiffe – unabhängig davon, wo sie unterwegs sind - den Vorgaben des U.S. Cruise Vessel Security and Safety Acts (CVSSA). Diese beinhalten Höhe der Reling, Zugangskontrollen, Kameraüberwachung, medizinische Vorsorge, Meldung von Straftaten und Ausbildung der Crew. Unsere eigenen Anforderungen gehen allgemein über die der CVSSA hinaus. Wir arbeiten eng mit Regulierungsbehörden zusammen, um die Sicherheitsvorschriften zu verbessern und nehmen regelmäßig an Diskussionsrunden und Studien teil, um die Gesetzgeber über aktuelle Verfahrensweisen zu informieren und bieten unsere Erfahrung hinsichtlich Vorschriften und Standards an, um Sicherheit zu gewährleisten.

Die Behörden der Flaggenstaaten sowie weitere zuständigen Behörden in Sachen Schiffssicherheit (z.B. die US Küstenwache) in den Ländern, die unsere Schiffe besuchen, inspizieren zudem regelmäßig unsere Flotte. Ihre Untersuchungen richten sich auf Rettungsgeräte und Sicherheits- und Umweltschutzbelange. Zusätzlich zu diesen Prüfungen verhelfen uns unsere eigenen, internen und externen Revisionen und Prüfungen durch Schiffsexperten weiterhin aufmerksam zu bleiben und unsere Schiffe sicher zu betreiben sowie wirksame Systeme beizubehalten.

Für weitere Informationen zu diesem Thema, klicken Sie bitte auf eine der Fragen.

Was ist eine Rettungsübung (“Muster Drill”)?

Eine Rettungsübung („Muster Drill“) ist eine vorgeschriebene Übung, mit dem Ziel, alle Gäste und Crewmitglieder mit den Sammelstellen („Muster Stations“), welche im Notfall aufgesucht werden müssen, vertraut zu machen. Während der Übung werden weitere sicherheitsrelevante Informationen (zum Beispiel über das Anlegen von Rettungswesten) vermittelt.

Wann werden Rettungsübungen (“Muster Drill“) für Gäste durchgeführt?

Die Richtlinien des Internationalen Übereinkommens zum Schutz des menschlichen Lebens auf See (“International Convention of Safety of Life at Sea” – kurz SOLAS) schreiben vor, das eine Rettungsübung („Muster Drill“) innerhalb von 24 Stunden nach Abfahrt eines Schiffes vom Abfahrtshafen durchgeführt werden muss. Diese Übung wird jedoch auf sämtlichen Schiffen unserer Flotte bereits abgehalten, ehe die Schiffe am ersten Tag der Reise den Hafen verlassen.

In welchen Sprachen wird die Rettungsübung („Muster Drill“) durchgeführt?

Durchsagen, mit der Aufforderung sich für die Rettungsübung („Muster Drill“) einzufinden, erfolgen in Englisch oder der offiziellen Sprache des Schiffes. Die Durchsagen werden zusätzlich in weiteren Hauptsprachen durchgeführt, wenn sich eine größere Anzahl an Gästen, die nicht Englisch sprechen, an Bord befinden. Auf einigen Kreuzfahrten können die Durchsagen in der Sprache des Hauptmarktes, gefolgt von Englisch und weiteren Hauptsprachen erfolgen.

Sollten Passagiere ihre Rettungswesten während der Teilnahme an Rettungsübungen („Muster Drill“) tragen?

Gäste sollten ihre Rettungswesten nicht mit zur Rettungsübung („Muster Drill“) bringen. Unsere Richtlinien sind so aufgebaut, dass sich Gäste im unwahrscheinlichen Falle eines Notfalls und bei Ertönen des Notfallsignals direkt zu ihren Sammelstellen (“Muster Stations”) begeben, ohne die Rettungswesten aus der Kabine zu holen. Dies reduziert unnötige Wege und verbessert die Reaktionszeit an den Sammelstellen, insbesonders, wenn sich Gäste in einem anderen Teil des Schiffes aufhalten. An der Sammelstelle werden Crewmitglieder Rettungswesten an alle Gäste ausgeben. Im Notfall ist es wichtig, die Anwesenheit der Gäste bei den Sammelstellen sicherzustellen, was durch diesen Prozess erleichert wird.

Welche Trainings muss die Crew für Rettungsübungen („Muster Drills“) und Notfallsituationen durchlaufen?

Alle Offiziere unserer Schiffe erhalten ein spezialisiertes Training und jedes Crewmitglied muss an Sicherheits-Trainingsmodulen teilnehmen, damit sie in einer Notfallsituation schnell und effektiv handeln können. Zusätzlich führen wir an Bord wöchentliche, monatliche, quartalsmäßige und jährliche Übungen durch, um auf die verschiedensten möglichen Situationen vorbereitet zu sein. Zusätzlich verfügt jedes unserer Schiffe über fortschrittliche Brandmelde- und Störungsmeldeanlagen. Jedes unserer Schiffe verfügt über umfangreich ausgebildetes Personal, welches diese Anlagen bedienen und steuern kann.

Wie gewährleisten Sie, dass Gäste, die erst nach Beginn der Kreuzfahrt an Bord kommen, über die Sicherheitsmaßnahmen informiert werden?

Gäste, die erst während der Kreuzfahrt in einem der Anlaufhäfen an Bord kommen, erhalten vor dem Ablegen des Schiffes in dem jeweiligen Hafen eine Informationsbroschüre mit dem Titel „Guest Joining Downline”. Außerdem erhalten Sie eine persönliche Sicherheitseinweisung. Im Fall von größeren Gruppen (mindestens 1% der maximalen Gästezahl) wird eine gesonderte Rettungsübung („Muster Drill“) abgehalten. Die Informationsbroschüre und die Einweisung befassen sich auf Englisch und ggf. auch in anderen Sprachen in jedem Fall mit folgenden Themen:

  • Die Durchsagen, die eindeutig einen Notfall signalisieren
  • Die genaue Lage der Sammelstelle, zu der sich der Gast im Notfall begeben muss
  • Die wichtigsten Verhaltensmaßregeln bei einem Notfall
  • Das Anlegen einer Schwimmweste

Welche Regelungen gelten im Notfall für Kinder, wenn diese an den Kinder- und Jugendprogrammen teilnehmen?

Das Notfallprozedere im Rahmen des Jugend-Evakuierungs-Programms (Youth Evacuation Program) stellt sicher, dass Kinder zu den Sammelstellen („Muster Stations“) gebracht werden, und dort mit ihren Eltern/Sorgeberechtigen zusammengeführt werden. Dies wird auch in der generellen Rettungsübung bekanntgegeben.

Was gilt bei der Rettungsübung („Muster Drill“) für Gäste mit eingeschränkter Mobilität?

Während der Rettungsübung („Muster Drill“) sind speziell geschulte Besatzungsmitglieder mit weithin sichtbaren Westen an vielen Orten des Schiffes postiert, um Gästen mit eingeschränkter Mobilität zu helfen. Zusätzlich stehen Teams aus speziell geschulten Besatzungsmitgliedern für die Unterstützung von Gästen mit Körperbehinderungen bereit. Außerdem sieht es der Notfallplan der Schiffe vor, dass nach Gästen, die nicht selbstständig zur Sammelstelle gelangen können, zuerst in deren Kabine und dann auf dem Rest des gesamten Schiffes gesucht wird, um ihnen die nötige Hilfe zu leisten.

Was ist, wenn meine Sammelstelle nicht erreichbar ist? Gibt es an Bord alternative Sammelstellen?

Es gibt an vielen Orten des Schiffes alternative Sammelstellen und jedes Besatzungsmitglied an diesen Orten ist mit den Notfallmaßnahmen vertraut.

Was ist, wenn die Stromversorgung des Schiffes unterbrochen wird?

Sollte die übliche Stromversorgung ausfallen, setzen wir Notstromaggregate in Betrieb, die sich zumeist auf den oberen Decks befinden und über eine eigenen Treibstofftank verfügen. Diese Generatoren sorgen für eine Notbeleuchtung, für den Betrieb der Fahrstühle und, wenn nötig, für einen Neustart der Schiffsmotoren. Außerdem liefern sie Strom für Kommunikationsmittel – Funk, Fax, E-Mail –, damit das Schiff Verbindung zu Einsatzkräften an Land halten kann.

Wie viele Rettungsinseln und -boote führt ein Schiff mit sich?

Die Anzahl der Rettungsinseln und -boote an Bord variiert je nach Schiffsklasse. Jedes unserer Schiffe verfügt, wie vorgeschrieben, über ausreichende Kapazitäten an Rettungsinseln und -booten für Jeden an Bord sowie weitere, zusätzliche Reservekapazitäten.

Wie oft wird die Funktionsfähigkeit der Rettungsboote überprüft?

Die Rettungsinseln und -boote unserer Schiffe werden monatlich überprüft, obwohl die Vorschriften lediglich vierteljährliche Überprüfungen vorsehen. Im Verlauf dieser Kontrollen werden die Rettungsboote zu Wasser gelassen und vom Schiff weggefahren.

Wer reguliert die Kreuzfahrtindustrie?

Die Kreuzfahrtindustrie ist eine stark regulierte Industrie, und die Sicherheit unserer Gäste und unserer Crew hat für uns immer die höchste Priorität.

  • Alle Kreuzfahrtschiffe sind so gestaltet und werden so betrieben, das sie mit den strikten Anforderungen der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (International Maritime Organization), einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN), übereinstimmen. Diese Sonderorganisation hat das Mandat, durch Übernahme von Verträgen, Regulatorien und Beschlüssen aus dem Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See („Safety of Life at Sea (SOLAS) Convention“) die globalen Standards für die Sicherheit und den Betrieb von Kreuzfahrtschiffen festzulegen.
  • Die sicherheitsrelevanten Bestimmungen und Anforderungen sind streng – wir gehen oft wesentlich über das Geforderte hinaus. Zum Beispiel führen wir zusätzliche Reserveausrüstung für Mechanik, Navigation und Sicherheit mit.
  • Die Crewmitglieder unserer Schiffe nehmen in Vorbereitung auf einen unwahrscheinlichen Notfall an umfangreichen Trainings, Zertifizierungen und Übungen teil und spielen mögliche Szenarien durch. Dies beinhaltet auch das Training der Abläufe bei einer möglichen Schiffsevakuierung.
  • Unsere Schiffe erfüllen sämtlich die Anforderungen des US-amerikanischen Cruise Vessel Security and Safety Act (CVSSA), unabhängig davon, unter welcher Flagge sie fahren. Der CVSSA enthält unter anderem Bestimmungen über die Höhe der Relings, die Zugangskontrolle an Bord, das bordeigene Fernsehen, die medizinische Ausstattung, die Meldepflicht bei Strafanzeigen und die Ausbildung der Besatzungen. Unsere selbst auferlegten Verpflichtungen gehen zumeist über die Forderungen des CVSSA hinaus. Außerdem arbeiten wir mit verschiedenen Behörden eng zusammen, um die Sicherheitsbestimmungen zu verbessern, und nehmen an Diskussionen und Studien teil, um die Gesetzgeber über die gegenwärtige Situation zu informieren, und unsere Vorschläge für Bestimmungen zur Gewährleistung der Schiffssicherheit zu unterbreiten.
  • Die Behörden der Länder, unter deren Flagge unsere Schiffe fahren, und andere Institutionen wie beispielsweise die Küstenwachen zahlreicher Länder, inspizieren regelmäßig unsere Schiffe. Diese Kontrollen konzentrieren sich in der Regel auf die Überprüfung der Sicherheitsausstattung des Schiffes und die Einhaltung von Bestimmungen zum Schutz der Umwelt. Sollte eine der Inspektionen ein negatives Ergebnis erbringen, haben die erwähnten Behörden und Institutionen die Vollmacht, das betreffende Schiff vorübergehend still zu legen. Zusätzlich zu den Inspektionen holen wir regelmäßig Gutachten von firmeneigenen und externen, unabhängigen Experten ein, um etwaige Schwachstellen bei unserem Sicherheitskonzept und unseren Sicherheitsmaßnahmen zu beseitigen und dadurch für alle Eventualitäten optimal gerüstet zu sein.

Wie wird man Kapitän auf einem Ihrer Schiffe? Rekrutieren Sie Ihre Kapitäne unter der Schiffsoffizieren Ihrer Flotte?

Unsere Kapitäne werden in der Regel innerhalb unseren eigenen Flotten ausgewählt und ernannt. Sie müssen selbstverständlich über das Kapitänspatent einer anerkannten Seefahrtsschule verfügen (Diplomingenieur bzw. Master-Abschluss), und die meisten unserer Kapitäne verfügen bereits über etwa 15 Jahre Berufserfahrung, wenn sie das Kommando über ein Schiff erhalten. Während ihrer Tätigkeit als Schiffsoffizier müssen sie zudem etliche Schulungen und Prüfungen absolvieren.

Auf unseren Schiffen besitzen sowohl der Kapitän als auch der Staff Captain das Kapitänspatent, das sie zum Kommando über ein Kreuzfahrtschiff befähigt. In unserer Flotte gibt es ständig mehrere Schiffsoffiziere, die die Qualifikation für das Amt des Kapitäns besitzen, jedoch so lange als Staff Captain tätig sind, bis eine Kapitänsstelle in unserer Flotte frei wird. Der letzte Schritt vor der Ernennung zum Kapitän ist ein ausführliches Bewerbungsgespräch mit der Leitung unserer Personalabteilung an Land. Die meisten unserer Kapitäne verfügen bereits über etwa 15 Jahre Berufserfahrung, wenn sie das Kommando über ein Schiff erhalten. Gegenwärtig verfügen unsere Kapitäne im Durchschnitt über 25 Berufsjahre auf See.

Wie viele Kapitäne hat ein Schiff? Gibt es Schiffe mit mehr als einem Kapitän?

Auf jedem Schiff gibt es zwei Kapitäne, die sich auf der Kommandobrücke abwechseln. Wenn der eigentliche Kapitän aus zwingenden Gründen das Schiff verlassen muss, wird er vom Staff Captain vertreten, der ebenfalls über die notwendigen Qualifikationen und Fähigkeiten für das Kommando über ein Kreuzfahrtschiff verfügt. In unserer Flotte gibt es ständig mehrere Schiffsoffiziere, die die Qualifikation für das Amt des Kapitäns besitzen, jedoch so lange als Staff Captain tätig sind, bis eine Kapitänsstelle in unserer Flotte frei wird.

Welche Ausbildung muss man absolvieren, um ein Kapitänspatent zu erlangen?

Unsere Schiffsoffiziere verfügen über eine vier- bis fünfjährige Ausbildung an einer anerkannten Seefahrtsschule, die einem Ingenieurs- bzw. Masterstudium entspricht und sich in theoretischen Unterricht an Land und praktischen Unterricht auf See untergliedert.

Offizierspatente werden von den Ländern vergeben, in denen sich die jeweilige Seefahrtsschule befindet. Die Ausbildungen und Prüfungen unterscheiden sich graduell von Land zu Land, jedoch müssen überall die international gültigen STCW-Bestimmungen erfüllt werden (Standards for Certification, Training, and Watchkeeping). Die STCW-Bestimmungen werden von der IMO (International Maritime Organization) erlassen und sind das Pendant zu den SOLAS-Bestimmungen auf dem Gebiet der Sicherheit.

Zusätzlich zu dem Offiziers- bzw. Kapitänspatent benötigt jeder Schiffsoffizier eine Lizenz des Landes, unter dessen Flagge das jeweilige Schiff fährt. Diese Lizenz wird nur erteilt, wenn das Patent des Schiffsoffiziers in dem Land Gültigkeit besitzt und in Übereinstimmung mit den SCTW-Bestimmungen verliehen wurde.

Zusätzlich zu der Ausbildung an einer Seefahrtsschule absolvieren unsere Schiffsoffiziere verschiedene von unserem Unternehmen vorgeschriebene Schulungen und Weiterbildungen. Bei diesen Kursen wird beispielsweise die Optimierung der Abläufe auf der Kommandobrücke unterrichtet, ein Navigationssimulator eingesetzt und die Verwendung neuester nautischer Techniken für den sicheren und effizienten Betrieb eines Kreuzfahrtschiffes trainiert.

Es gibt normalerweise zwei oder drei theoretische und praktische Prüfungen, die man erfolgreich bestehen muss, ehe man das unbegrenzte Kapitänspatent verliehen bekommt („unbegrenzt“ bedeutet „für Schiffe in unbegrenzter Größe“). Jedes Land hat eigene Vorschriften in Bezug auf die praktische Erfahrung auf Schiffen bestimmter Größe, die für das Bestehen der einzelnen Prüfungen notwendig sind.

Besitzt der kommandierende Kapitän die alleinige Befehlsgewalt über das Schiff?

Der Kapitän ist für das Schiff verantwortlich. Dennoch kommt bei uns das sogenannte Bridge Resource Management (BRM) zur Anwendung, das Leitlinien zur Optimierung der Effizienz beim Betrieb unserer Schiffe umfasst. In diesen Leitlinien wird die Besatzung auf der Kommandobrücke ermutigt, Entscheidungen des Kapitäns notfalls in Frage zu stellen oder sich ihnen bei Gefahr für Leib und Leben der Passagiere und Besatzung sogar zu widersetzen.

Royal Caribbean Cruises Ltd.
Stand: 1. Februar 2012